Zoster - Schutz vor Gürtelrose
Herpes Viren sind die Ursache für die Erkrankung mit dem Namen "Gürtelrose". Jeder, der im Kindesalter eine Windpockenerkrankung durchgemacht hat, kann daran erkranken. Denn: Die Viren ziehen sich nach einer überstandenen Windpockenerkrankung in die Nervenstränge zurück und verbleiben dort lebenslang im Körper, sie werden vom Immunssystem im Schach gehalten, ohne Probleme zu bereiten.
Mit zunehmendem Lebensalter lässt die Körperabwehr nach. Dann können die Viren aktiv werden, sich vermehren und ausbreiten. Weil dies entlang der Nervenstränge geschieht und diese sich ganz charakteristisch wie ein Gürtel um den Rumpf des Körpers legen, spricht man im Volksmund von einer Gürtelrose und beschreibt damit anschaulich den "blühenden", schmerzhaften Hautausschlag.
Unter Medizinern sehr gefürchtet sind die chronischen Nervenschmerzen, an denen die Betroffenen als Folge einer Gürtelrose erkranken können. Sie sind äußerst schmerzhaft, schlecht zu behandeln und schränken die Lebensqualität der Betroffenen oft dauerhaft stark ein.
Das Risiko, solche chronischen, dauerhaften Nervenschmerzen zu entwickeln, steigt mit zunehmendem Alter der Betroffenen. Deshalb empfiehlt sich die einmalige Impfung in erster Linie für ältere Menschen ab 50 Jahren. Ziel ist es, sie durch eine Impfung vor den schwerwiegenden Folgen einer solchen Gürtelrose zu schützen.
Der Impfstoff ist in Deutschland bereits zugelassen und soll bald auch bundesweit erhältlich sein.
Interesse? Fragen Sie nach bei Ihrem Arzt oder Apotheker.