KV Frau Hautkrebsscreening

Hautkrebs-Screening

Seit dem 1. Juli 2008 haben gesetzlich Versicherte ab 35 Jahren alle zwei Jahre einen Anspruch auf eine Früherkennungsuntersuchung auf Hautkrebs, das so genannte „Hautkrebs-Screening“, d. h. ohne Beschwerden oder einen Verdacht des Patienten wird die Haut routinemäßig kontrolliert.

Deutschland hat mit dem Hautkrebs-Screening weltweit als erstes Land eine flächendeckend organisierte, standardisierte Krebs-Früherkennungsuntersuchung der Haut. Das Angebot wird gut angenommen. Von 45 Millionen Anspruchsberechtigten haben seit Einführung der Maßnahme schon 13 Millionen* am Screening teilgenommen (28,9%).

Das gesetzliche Hautkrebs-Screening wird in einer speziell hierzu qualifizierten Praxis, einer Hausarzt- oder Hautarztpraxis über die Versichertenkarte abgerechnet. Fragen Sie Ihren Hausarzt, ob er die entsprechende Qualifikation zur Durchführung des Screenings besitzt. Für das gesetzliche Hautkrebs-Screening wird keine Praxisgebühr erhoben.

Früh erkannt ist Hautkrebs zu nahezu 100 Prozent heilbar. Ziel des Screenings ist es, die Heilungschancen zu erhöhen, den Hautkrebs in einem frühen Stadium schonender behandeln zu können und damit die Lebensqualität für den Betroffenen zu verbessern.

Durch gezielte Aufklärung über die Risiken von UV-Strahlung soll die Zahl der Hautkrebserkrankungen verringert werden.
Hautkrebs kann am ganzen Körper entstehen und nicht nur an Stellen, die besonders der Sonne ausgesetzt sind.  Deswegen wird beim Hautkrebs-Screening die gesamte Haut gründlich untersucht, dazu zieht sich der Patient aus.

Verdacht auf Hautkrebs?

Wenn der Hausarzt die Untersuchung durchgeführt hat, überweist er Sie zu einem Hautarzt zur weiteren Abklärung. Bestätigt sich der Verdacht, dann entnimmt der Hautarzt unter örtlicher Betäubung eine Gewebeprobe und schickt sie ein. Im Labor werden die Zellen untersucht und danach kann die Diagnose gestellt werden, dann ist klar, ob ein "Hautkrebs" vorliegt oder nicht. Der Arzt bespricht dann das weitere medizinische Vorgehen mit Ihnen.

Falsche Diagnosen können sehr belastend sein

Wie bei jeder Vorsorgeuntersuchung, bei der sich Menschen ohne Beschwerden untersuchen lassen, besteht das Risiko einer falschen Diagnose, d. h. dass z. B. ein Krebsverdacht ausgesprochen wird, dieser Verdacht sich jedoch durch weitere Untersuchungen und Gewebeentnahmen nicht bestätigt. Die Zeit bis zur endgültigen Klärung kann psychisch für den betroffenen Patienten sehr belastend sein.

Sie bemerken Veränderungen an Ihrer Haut?

Wenn Ihnen unabhängig von dem regelmäßigen Hautkrebsscreening Veränderungen an Ihrer Haut auffallen, sollten Sie jederzeit den Arzt aufsuchen. Dieser untersucht dann die Stelle unabhängig davon, wann Sie das letzte Mal beim Hautkrebsscreening waren.

*Deutsche Krebshilfe e. V., Juli 2010

 

Känguru sucht Namen

Mit Luftsprüngen - meterweit und begleitet von einem freudigen Jupiduu..! - so bewegt sich unser Aktionsmaskottchen in Richtung Gesundheitsvorsorge und Prävention, und motiviert uns alle zur Nachahmung - richtig große Sprünge in Sachen Prävention schaffen wir mit vereinten Kräften. Und wie viel Energie jeder von uns freisetzt, davon hängt es ab, wie weithin hörbar unser kollektiver Freudenschrei wird, wie viele Menschen mit uns von Gesundheitsvorsorge profitieren. Kreativität ist gefragt, damit auch in Zukunft eine Gesundheitsversorgung auf dem hohem medizinischen Niveau von heute möglich wird. Kreativität von jedem einzelnen, den Weg in eine gesunde Zukunft zu gestalten. Heute bitten wir um eine kleine Kostprobe Eures Könnens: Wir suchen einen Namen. Wie soll es heißen, unser Jupiduu-Känguru..? Wir sind gespannt auf Eure Vorschläge. Mitmachen kann jeder und die Jupiduu-Jury seid Ihr selbst. Denn wir sammeln alle Vorschläge und lassen Euch abstimmen. Also aufgehts. Geben wir dem Kind einen Namen! Alle Vorschläge bis einschließlich 01.12. werden berücksichtigt. Und dann stimmt Ihr ab.

Jupiduu-Praxisaktion

der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt und unsere Jupiduu-Aktion lebt ganz besonders davon, Grenzen zu überschreiten in Ihrer täglichen Präventionsarbeit. Grenzen zwischen den Altersgruppen - ob Teenies oder Rentner - alle sind mit im Boot! Grenzen zwischen den Fachdisziplinen, ob Gynäkologe, Hausarzt, Kinderarzt oder Apotheker - richtig stark sind wir nur gemeinsam.
Zeigen Sie uns und anderen, wie Sie das Aktionsmotto umgesetzt haben, welche Bühne Sie dem Aktions-Kängeruh gegeben haben, um seine Freudensprünge möglichst weithin hörbar auszustoßen. Machen Sie Bilder von Ihrem Team, von Ihren Kooperationspartnern, Ihren Aktionsräumen, beschreiben Sie, wie Sie die Aktion in Ihrem Ort mit Leben gefüllt haben. Und schicken Sie uns Ihre Bilder und Beschreibungen. Die Besten zeigen wir an dieser Stelle immer aktuell, um anderen Inspiration und Ideen zu geben, um weiterhin grenzüberschreitend aktiv zu werden..

Im Community-Bereich können Sie Ihr eigenes Profil anlegen und alle Texte und Bilder abspeichern. Wir freuen uns auf Ihre Ideen, auf Ihre Tipps, die zur Nachahmung explizit empfohlen sind.

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